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Thunderbird Autokonfiguration für die eigene Domain

Allgemein, Webserver

Thunderbird Autokonfiguration für die eigene Domain

Ihr kennt das, ihr betreibt einen eigenen E-Mail-Server und bei jedem Einrichten eines Postfachs im E-Mail-Client eures Vertrauens, dürft ihr SMTP/IMAP Adresse, sowie SSL/TLS Einstellungen von Hand vornehmen, weil Thundebird diese Daten nicht automatisch ermitteln kann (bzw. es versucht, es aber meistens nicht stimmt, spätestens beim Format des Usernames).

Thunderbird bietet die Möglichkeit, unter der Domain „autoconfig.domain.de“ eine XML Datei unter dem Pfad /mail/config-v1.1.xml, für genau diese Einstellungen anzulegen. Andere Mail-Client beachten diese Datei mittlerweile auch (fragt mich bitte nicht welche).

Also, schnell die XML Zusammengebaut (der Block lässt sich mehrfach, einer für jede Domain, wiederholen).

 
 
        xfragger.de
        xfragger.de Mail
        xfragger.de
 
 
            mail.xfragger.de
            993
            SSL
            password-cleartext
            %EMAILADDRESS%
 
 
 
            mail.xfragger.de
            25
            STARTTLS
            password-cleartext
            %EMAILADDRESS%

Nun noch dem nginx beibringen, dass er diese Datei für jeden erdenklichen Request an die entsprechende Subdomain ausliefert.

server {
        root /usr/share/nginx/www/autoconfig;
        server_name autoconfig.xfragger.de;
        server_name autoconfig.domain.de;

        try_files $uri /config-v1.1.xml;
}

Hilfreiche Links/Quellen

developer.mozilla.org/en-US/docs/Thunderbird/Autoconfiguration

developer.mozilla.org/en-US/docs/Thunderbird/Autoconfiguration/FileFormat/HowTo

Beginnt man nun sein E-Mail-Konto im Thunderbird einzurichten, bekommt man, nach Eingabe von E-Mail-Adresse und Passwort, folgendes zu sehen:

thunderbird

One Comment

  1. DarthCopy

    Scheint nützlich zu sein – aber für die nginx-config hätte man sich via „servername autoconfig.*;“ ein wenig Tipparbeit sparen können 🙂

    Find es übrigens interessant, dass du den „standard-www-Pfad“ vom nginx belassen hast – ich mag /var/www immer noch am liebsten 😀

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